LiquidArt by Markus Reugels

Hallo euch allen
Heute möchte ich euch Markus Reugels und sein Projekt LiquidArt by Markus Reugels vorstellen. Ich selbst wurde auf ihn durch meine eigenen Tropfenbilder aufmerksam. Markus ist in diesem Bereich der Highspeedfotografie von Flüssigkeiten sicher unter den besten 3-4 Fotografen in Deutschland zu finden. Insbesondere seine Tropfenbilder sind immer wieder beeindruckend. Im laufe der Zeit ist er aber auch auf anderen Gebieten erfolgreich gewesen. So sind seine Makro Aufnahmen von Pilzen und Insekten echte Leckerbissen._DSC11193 web
Im laufe der Jahre konnte er schon einige Veröffentlichungen verzeichnen und ist auf dem nationalen und internationalen Markt bekannt. Selbt das Fernsehen ist schon auf ihn aufmerksam geworden und hat ihm eine eigene Sendung gewidmet.
Lesen Sie hier noch wie Markus seinen Werdegang selbst beschreibt.

Durch die Geburt meines Sohnes (2008) bin ich zur Fotografie gekommen. Was anfänglich als reine Familienfotografie gedacht war, hat sich schnell zu einem Hobby entwickelt.
Was mich an der Fotografie immer fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man aus unscheinbaren Dingen, mit der Kamera die Sichtweise darauf ändern kann. Was mich schlussendlich auf ein Genre gebracht hat, die Makrofotografie. Hierauf habe ich mich auch festgelegt, speziell auf die Highspeed Fotografie.

_DSC17252 webDadurch dass ich mir die Fotografie selber beigebracht habe, musste ich zwangläufig viel Zeit in Internetforen verbringen. Somit bin ich auch zufällig über ein Bild mit einem Wassertropfen gestoßen, der gerade erst ins Wasser getropft ist. Das war der Auslöser für meine Leidenschaft.

Mit der Tropfenfotografie habe ich die ersten 6 Monate ohne Technische Hilfsmittel gearbeitet. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man die Ausbeute und Kontrolle über die Abläufe steigern will. Kurzerhand habe ich mir eine Schaltung für eine Lichtschranke mit einstellbarer Verzögerung gebaut. Jetzt war die Ausbeute bei fast 100%, doch um die Kontrolle der Form zu beeinflussen muss man auch die Tropfen steuern. Nach weiteren 6 Monaten die ich mit der Lichtschranke gearbeitet hatte, war jegliche Form, die man ohne Magnetventile erzeugen kann, in sämtlichen Farbvarianten abgelichtet. Das war der Punkt an dem ich auf eine Steuereinheit umgestiegen bin, und nun standen alle Türen offen.
Hier war das Verwenden von mehreren Ventilen kein Problem mehr, auch konnte man gezielte Luftstöße mit ins Bild einbauen, damit kann man z.B. die Wassersäule verbiegen, oder den Beschuss mit Projektilen, Fontänen etc.
Nach jetzt 7 Jahren, die ich mich der Highspeedfotografie von Flüssigkeiten widme. Werden die Bilder immer komplexer und durchdachter. Bei der Verwendung von mehr als 5 Ventile, skizziere ich mir zuerst die Möglichkeiten und taste mich dann in mühseliger Arbeit an das Bild heran._DSC17557 web

Die erste Veröffentlichung hatte ich in der Mail Online im Jahr 2009. Dadurch wurde „View Stern“ auf meine Aufnahmen aufmerksam. Das hat den Stein ins Rollen gebracht und ich musste 2011 mein Nebengewerbe anmelden. Im Lauf der Zeit hatte ich einige große Kundeaufträge, etliche Internationale Veröffentlichungen, Ausstellungen und mehrere TV-Berichte.
Seit 2012 bin ich Fotobotschafter für PNY, 2015 war ich im Studio Programm von Lytro.
Aber das alles ist nur ein kleiner Bonus, ich mache die Bilder hauptsächlich für mich. Doch es ist umso schöner, wenn man mit dem was man macht, andere begeistern kann und nicht nur sich selbst.